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Von der Schnapsidee zum Proteinbier - Unsere Story

Von der Schnapsidee zum Proteinbier - Unsere Story

Brainstorming weltweit: Ideenphase JoyBräu-Style

Die Geschichte von JoyBräu beginnt in Singapur im Sommer 2015. Während eines Auslandseinsatzes war Erik schwer im Fitness-Modus und trainierte jeden Tag. Doch wer Singapur kennt weiß, dass in der Stadt selten ein Abend zuhause auf dem Sofa verbracht wird. Pumpen, Shake auf ex trinken und dann ab in die nächste Bar war die tägliche Abendroutine nach einem langen Tag im Büro. 

Auch Tristan war beruflich in Südostasien unterwegs und kam regelmäßig übers Wochenende vorbei. Auf der Dachterrasse des Apartments in Singapur - nach dem einen oder anderen Feierabendbier - kam Erik die Idee: "wie geil wäre es eigentlich, nach dem Training auch mal ohne schlechtes Gewissen Bier zu trinken? Quasi wie ein Shake, der aber nicht süß schmeckt, sondern wie Bier..." Guter Scherz, mal wieder eine von Eriks dummen Ideen, dachte sich Tristan. Kurz gelacht, "Prost" und nächstes Thema.

Erik & Tristan während der Ideenfindung 2015 in Singapur

Doch am nächsten Morgen (leicht verkatert im Gym und trotzdem doch schon wieder Bock auf Bier), kam die Idee den Beiden doch gar nicht mehr so dumm vor. Noch am selben Tag ging die Planung los. Wer würde so ein Produkt kaufen? Warum gibt es das eigentlich noch nicht? Mit oder ohne Alkohol? Aus dem geplanten Party-Wochenende wurde eine intensive Arbeitssession.

Produktentwicklung auf Abwegen

Zurück in Deutschland ging es direkt zu Tristan in den Keller. Die Hobbybrauanlage mal eben auf Proteinbier umstellen, so schwer kann das ja nicht sein. 5kg Whey Protein, 25l Bier und eine riesen Sauerei später war man schlauer. 

Die Idee ging den beiden aber einfach nicht aus dem Kopf. Zum Glück gibt es Brauereien in Deutschland wie Sand am Meer, da wird bestimmt einer helfen können, dachten sich Erik und Tristan. 

Doch auch hier hatten sie sich getäuscht. Proteinbier?! Mit mindestens 20g pro Flasche?! Keine Chance, sagten die Brauer. Durch ganz Deutschland tourten die Gründer erfolglos auf der Suche nach einem geeigneten Partner.

Je mehr die beiden über die Idee nachdachten, Business Pläne ausarbeiteten und mit der Zielgruppe sprachen, desto überzeugter wurden sie. Ein Labor musste her, und zwar ein gutes. Mit geschultem Personal, exzellentem Know-How und Erfahrung. In der TU Berlin, Fachbereich Brauerei- und Getränketechnologie, war im Sommer 2016 endlich der perfekte Partner für die komplexe Entwicklung gefunden. 

Ohne Wissenschaftler wird das nichts!

Trotz all der Freude endlich einen Entwicklungspartner gefunden zu haben, kam schnell der nächste Dämpfer: mindestens ein Jahr sollte die Entwicklung dauern. Und günstig würde das Projekt auch nicht werden... 

Es hieß alles oder nichts! Motorrad verkaufen und ein Jahr den Gürtel etwas enger schnallen! Tagsüber in Vollzeit die Entwicklung finanzieren und nachts, am Wochenende und im „Urlaub“ an der Vision arbeiten. 

Das Team der TU Berlin stieß derweil auf eine Herausforderung nach der anderen. Kaum war ein Problem gelöst, kam das nächste dazu. 

TU Berlin Entwicklung 1

Sterilisierung von Probeflaschen durch Experten der TU Berlin

Der extrem hohe Ziel-Proteingehalt von über 60g pro Liter brachte die Entwickler und ihre Gerätschaften immer wieder an ihre Grenzen. Ob der unerträgliche Geschmack einzelner Aminosäuren, deren Löslichkeit oder der PH-Wert - es wurde nicht langweilig.

 

Doch der lange Atem hat sich ausgezahlt! Im September 2017 stand der erste, richtig leckere Prototyp und die Tests auf der großen industriellen Anlage konnten beginnen…

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